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Chichen Itzá

Chichén Itzá, ist die größte erhaltene und am aufwändigste restaurierte Maya - Stätte Mexikos.
Die Pyramiden sollten auf keiner Yucatán-Reise fehlen. Alle Reiseveranstalter in Yucatán bieten diese Reise an. Auch unterwegs gibt es je nach Interessen viel zu besichtigen.
Der Gang durch die Pyramiden dauert mindestens 4 Stunden, wenn man alles besichtigen möchte. Allerdings entdeckt man oft wieder "Neues" und die Zeit sollte man sich schon für die Atmosphäre der vergangenen Zeiten nehmen.
Die Archäologen diskutieren konträr, ob Chichen Itzá toltekischen oder mayaischen Ursprungs ist. 867 ist die jüngste belegte Jahreszahl. Anzeichen einer Eroberung durch die Tolteken, d.h. feindliche Zerstörungen gibt es nicht.
Etwa 800 Jahre lang blühte die Wirtschaft und Kultur. Die Stätte wurde im 9. Jahrhundert nicht, wie andere im südlichen Tiefland aufgegeben. Der totekische Führer Quetzalcóatl, Gefiederte Schlange, (in Maya-Sprache Kukulcán) nahm Chichén Itzá in Besitz. Die Indianer nannten sich selbst Itzá, die Herkunft ist ungeklärt.
War Quetzalcóatl der gleiche wie Kukulcán?
Quetzalcóatl war ein gütiger und weiser Herscher, welcher um 1000 Tula verließ, um nach Yucatán zu ziehen. Widersprüchlich ist, daß Quetzalcóatl in seiner Heimat butige Menschenopfer verbieten ließ, in Yucatán wurden diese jedoch wieder eingeführt.
Gegen 1250 wurde Chichen Itzá verlassen. Die tropische Vegetation nahm sich wieder alles zurück. 1566 berichtete der Bischof Diego de Landa über einige Gebäude. John L. Stephens und Frederick Catherwood erforschten 1841/42 das Gelände. 1885 kaufte der USA-Konsul das Gelände als Hacienda.
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