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Die Namen der Anlagen wurden von den Conquistadores (spanischen Eroberern) und des Forschern vergeben. Mit dem ursprünglichen Zweck haben diese Bezeichnungen wenig gemeinsam.
Die Gebäude liegen im Viereck um einen Platz und sind sehr interessant gestaltet. Über die Funktion der Räumlichkeiten weiß man bis heute nichts. Die vielen kleinen Räume erinnerten die Spanier an Wohnzellen der Nonnen, so daß sie vermuteten, daß hier die Maya-Priesterinnen wohnten.
Der Baustil läßt auf die Spätphase des Puuc-Stiles (900-1000) vermuten, jedoch zeigen Holz-Untersuchungen auf etwa 550-750. Die einzelnen Gebäude wurden zu verschiedenen Zeiten errichtet.
Die Friese geben einen unwahrscheinlichen Eindruck über den Puuc-Stil wieder. Unvorstellbar, daß ein Ornament-Stein bis zu 80kg wiegt.
Wie sich Chac, der Regengott, von einem bösen zu einem guten Gott wandelte, ist für alle menschlichen Gesellschaften typisch. Zu Beginn der Götter gab es genügend Wasser, starke Regengüsse in der Regenzeit vernichteten die Ernte, so daß Chac nur Schlechtes zustande brachte. Im Laufe der Zeit veränderte sich das Klima, der Mais brauchte Wasser zu Gedeihen, jedoch wurde die Trockenzeit immer ausgeprägter. Nun trat ein Wandel ein, der verfluchte Chac wurde angebetet und um Wasser angefleht. Immer mehr wurde Chac verehrt und wurde eines der wichtigsten Hauptgötter.
Im Nordgebäude findet man die einzigste Pfeilerhalle von Uxmal.
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Uxmal Übersicht Regengott |
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bis zu 80kg wiegt ein Ornamentstein |
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